Während einer Konferenz, die modernen DevOps-Praktiken gewidmet ist, haben unsere Experten Lionel Schaming und Romain Darie von Technologie und Strategie, zusammen mit Florian Ruynat und Jean-Loïc Hervo von unserem Unternehmen Agaetis, teilte eine strategische und operative Vision von DevOps.
Eine zentrale Botschaft kristallisierte sich schnell heraus: Die DevOps-Transformation beginnt nicht mit Tools, sondern mit Kultur, Ausrichtung und einem klaren Verständnis der bestehenden Praktiken.
→ Sehen Sie sich die vollständige Aufzeichnung der Konferenz auf YouTube an :
DevOps wird immer noch zu oft als rein technischer Ansatz wahrgenommen, der auf Containern, CI/CD-Pipelines oder Orchestrierungsplattformen basiert. In Wirklichkeit unterstützen diese Tools nur eine viel tiefere Transformation. DevOps ist in erster Linie ein kultureller Wandel, definiert Zusammenarbeit, Verantwortung und betriebliche Eigenverantwortung neu.
Diese Kultur basiert auf dem Abbau der traditionellen Silos zwischen Entwicklungs- und Betriebsteams. Anwendungen werden nicht mehr am Ende eines Projekts an den Betrieb „übergeben“; sie werden gemeinsam entworfen, bereitgestellt und betrieben. Das bekannte Prinzip „Sie bauen es, Sie führen es aus“ spiegelt diese gemeinsame Verantwortung wider, die durch kontinuierliche Verbesserungspraktiken wie schuldlose Post-Mortems verstärkt wird.
Automatisierung, Leistungsmessung und Wissensaustausch stärken diese Kultur, können sie aber niemals ersetzen. Ohne organisatorische Ausrichtung und gemeinsame Rechenschaftspflicht können DevOps-Tools allein keinen nachhaltigen Mehrwert bieten.
Da IT-Umgebungen immer komplexer werden — mit Microservices, Kubernetes, Hybrid Cloud- und Multi-Cloud-Architekturen — verlieren Unternehmen oft den Überblick über ihre eigenen Systeme. Pipelines vervielfachen sich, Verantwortlichkeiten verschwimmen und Risiken nehmen zu, häufig ohne dass diese eindeutig identifiziert werden.
Ein DevOps-Audit begegnet dieser Herausforderung, indem es ein Ziel vorgibt Reifegradbeurteilung der bestehenden Praktiken. Es bewertet Tools, Automatisierung, CI/CD-Pipelines, Sicherheitsintegration und Governance und analysiert gleichzeitig Kooperationsmodelle und Betriebsprozesse.
Anstatt einen rein technischen Bericht zu erstellen, bietet ein gut durchgeführtes DevOps-Audit einen ganzheitlichen Überblick über das Unternehmen. Es zeigt Lücken zwischen Strategie und Umsetzung auf, identifiziert Risiken und Ineffizienzen und definiert einen klaren Plan für Verbesserungen, der kurzfristige schnelle Erfolge mit langfristigen Transformationsinitiativen abwägt.
Einer der Hauptvorteile eines DevOps-Audits ist seine Fähigkeit, Annahmen durch messbare Fakten zu ersetzen. Durch die Analyse von Bereitstellungskennzahlen, Bereitstellungsleistung und Betriebsindikatoren erhalten Unternehmen eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage.
Diese erhöhte Transparenz ermöglicht es IT-Führungskräften, Initiativen zu priorisieren, Qualität und Sicherheit zu verbessern und DevOps-Praktiken an den Geschäftszielen auszurichten. Das Audit wird zu einem strategischen Instrument zur Förderung kontinuierlicher Verbesserungen und langfristiger Leistung.
Erfolgreich DevOps Transformation wurzelt in Kultur und gemeinsamer Verantwortung. Ein DevOps-Audit bietet die Klarheit und Struktur, die für den Aufbau dieser Grundlagen erforderlich sind. So können Unternehmen sich selbstbewusst weiterentwickeln, bevor sie die Automatisierung oder Cloud-Einführung skalieren.
Im nächsten Artikel untersuchen wir, wie sich diese Grundlagen mithilfe von Infrastructure as Code, Gitops und Devsecops in Cloud-Umgebungen umsetzen lassen.


DevOps-Kultur und DevOps-Audit: Beurteilen Sie Ihren DevOps-Reifegrad, identifizieren Sie Risiken und schaffen Sie solide Grundlagen für eine nachhaltige Transformation.
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