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Die Fabrik im Zeitalter des intelligenten Wachstums neu erfinden

Da Europa wohl oder übel eine Reindustrialisierung einleitet, wird Leistung nicht mehr ausschließlich an Volumen oder Kosten gemessen. Es geht auch um die Fähigkeit, sich schnell anzupassen, zu personalisieren und zu innovieren. Englab ist mit Unterstützung der Region Grand Est Teil dieser Dynamik und entwickelt eine experimentelle Plattform, die es auf der ganzen Welt nirgends gibt: ein vollwertiges Labor, in dem fortschrittliche Technologien und reale industrielle Anforderungen aufeinandertreffen.

Unsere Experten entwickeln Automatisierung, IoT, Augmented Reality, Cobotik... Diese technologischen Bausteine bilden die betriebliche Grundlage einer neuen Generation intelligenter, flexibler, menschlicher Fabriken. Ziel ist es, eine agile Produktionslinie zu schaffen, die sich im Handumdrehen neu konfigurieren kann. Und im Mittelpunkt dieser Transformation: Automatisierung und Cobotisierung.

Automatisieren, ja. Vor allem zusammenarbeiten.

Automatisierung ist kein Luxus mehr, der großen Produktionsläufen vorbehalten ist. Cobots sind ein echter Vorteil für alle Produktionsprozesse. Sie sind in der Lage, mit Bedienern zu interagieren, anstatt sie zu ersetzen.

Für Englab bedeutet die Integration intelligenter Cobots, die mit künstlichem Sehen und integrierten Sensoren ausgestattet sind, die Präzision von Aufgaben, die bisher Menschen vorbehalten waren: Teiletransfers, Schrottsortierung, komplexe Interaktionen mit der Haupt-SPS. Diese kollaborativen Roboter sind nicht einfach „integriert“: Sie wurden von Anfang an als Arbeitskollegen konzipiert.

In einem Artikel in Technology & Strategy wurde kürzlich die Frage gestellt: „Eine Produktionslinie der Zukunft: Traum oder Realität?“ Die Teams von Englab haben entschieden: Es ist eine konkrete Realität, getestet, demonstriert und in Bewegung.

Cobotics oder geteilte Intelligenz

Auf diese Weise ist Kobotik Teil der Mensch-Maschine-Interaktion, bei der der menschliche Wert im Mittelpunkt steht. Weit davon entfernt, den Bediener von der Anlage wegzunehmen, konzentriert es ihn wieder auf das, was er am besten kann: Entscheidungen zu treffen.

Unsere Cobots nehmen nicht den Platz von Menschen ein. Vielmehr übernehmen sie ihnen die Arbeit bei schwierigen, sich wiederholenden oder wenig wertschöpfenden Aufgaben. Das Ergebnis: ein ergonomischerer Arbeitsplatz, weniger Fehler und erfahrenere Bediener. Und was noch besser ist: Ein auf einer Linearachse montierter Cobot kann Prozessänderungen als vollwertiger Akteur auf der Linie verfolgen. Dies wird durch eine fast organische Flexibilität veranschaulicht, die mit einem herkömmlichen starren System nicht vorstellbar ist.

Konkrete Anwendungsfälle

Die experimentelle Linie von Englab ist kein abstrakter Prototyp. Stattdessen lebt und lernt es und liefert greifbare Ergebnisse:

- Intelligenter Werkstücktransfer: drastisch reduzierte Ausfallzeiten und optimierter Produktionsablauf.

- Autonomes Schrottmanagement: Sortierung in Echtzeit, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

- Unterstützung bei der Montage: weniger Fehler, höhere Präzision und höhere Produktivität.

- Maximale Reaktionsfähigkeit: eine Zeile, die sich an die Nachfrage anpasst, wie ein Orchesterdirigent seine Partitur im Handumdrehen ändert.

Was wir entwickeln, ist eine konkrete Antwort auf die heutigen industriellen Herausforderungen, von Flexibilität und Widerstandsfähigkeit bis hin zur Attraktivität unserer Berufe. Automatisierung und Cobotisierung, so wie wir sie sehen, sind jedoch kein Selbstzweck, sondern die Mittel für ein neues Industriemodell.

In unserem nächsten Artikel schauen wir uns an wie KI in der Produktion bereits den Alltag intelligenter Fabriken verändert.

Und für ein praktisches Eintauchen können Sie eine exklusive Videodemonstration der Versuchslinie entdecken!

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